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PC_08_2019_FINAL_X1

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EDITORIAL START MIT EINEM DOPPELKNALL Wenn Sie diese Ausgabe von Procycling in den Händen halten, geht die Tour de France 2019 in die entscheidende Phase. Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieses Textes befand sich der gesamte Tross noch auf belgischem Boden und hatte gerade einmal zwei Etappen in den Beinen. In der Zwischenzeit dürften Triumphe und Tragödien Hand in Hand gegangen sein – schon der erste Tag der Grande Boucle versammelte beide Welten auf engstem Raum. Sprintass Dylan Groenewegen schielte beim Start in Brüssel sicher nicht nur mit einem Auge auf den Tagessieg und damit auf das erste Gelbe Trikot für einen Niederländer seit 30 Jahren, doch seine Hoffnungen zerplatzten durch einen Massensturz kurz vor dem Ziel. Das Drehbuch der Etappe tischte uns ein anderes, deutlich überraschenderes Szenario auf – statt Groenewegen war es sein ebenfalls holländischer Teamkollege Mike Teunissen, der das Team Jumbo–Visma und ganz Radsport-Oranje jubeln ließ. Auch der zweite Tourtag mit seinem Mannschaftszeitfahren folgte einer ganz besonderen Dramaturgie: Bis zum letzten Team saßen die als Erste gestarteten Fahrer von Ineos als Leader auf dem heißen Stuhl der Führenden, ehe sich Tony Martin einen Traum erfüllte und mit seinen Kollegen die Bestzeit der britischen Equipe unterbot. Genau für solche Momente wurde er von Jumbo– Visma Ende des vergangenen Jahres verpflichtet, im Vorfeld hatte Martin den Sieg an diesem Tag daher als großes persönliches Ziel ausgegeben. Was für ein Beginn für ihn und seine Mitstreiter! Ob er und andere Protagonisten mittlerweile noch dabei sind, kann ich leider nicht vorhersehen – als kleine Anekdote bleibt mir nur die Anmerkung, dass die Produktion dieser Ausgabe mit einem Tour-Zeitfahren endet und am Tag der Heftveröffentlichung ein weiteres stattfindet – dieses Mal müssen sich die Fahrer beim Kampf gegen die Uhr ganz auf sich alleine verlassen, wenn sie in Pau weitere 27 Kilometer auf ihren Zeitfahrmaschinen absolvieren. Nur dürften nun ganz andere Athleten und Ziele im Fokus stehen. Der Anfang des Rennens macht jedenfalls Lust auf mehr. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Finale der Tour de France und dieser Ausgabe von Procycling. Chris Hauke Redaktion