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ANZEIGE SCHAUFENSTER PRODUKTEMPFEHLUNGEN Santini EINE HOMMAGE AN DIE VUELTA Seit drei Jahren ist Santini offizieller Partner der Spanien-Rundfahrt und produziert unter anderem die Führungstrikots der Vuelta. In diesem Jahr gibt es unter dem Motto Santini La Vuelta nun erstmals auch fünf Sondereditionen für Fans zu kaufen: KM Cero, Costa Blanca, Los Machucos, Asturias und Toledo heißen die fünf Jerseys, mit denen auch bei lockeren Trainingsfahrten Vuelta-Feeling aufkommt. Das KM-Cero-Trikot ist der Puerta del Sol, einem der bekanntesten und meistbesuchten Plätze Madrids, gewidmet. Das Costa Blanca wiederum widmet sich den ersten fünf Etappen der Vuelta 2019 in der Region Costa Blanca. Das Los Machucos bezieht sich auf den Alto de Los Machucos, den mit 28 Prozent steilsten Anstieg der 21 Etappen langen Landesrundfahrt. Asturias wiederum ist Austragungsort der 15. und 16. Etappe. Das fünfte Trikot widmet sich Toledo, dem Zielort der 19. Etappe. © Hersteller www.santinicycling.com 18 PROCYCLING | SEPTEMBER 2019

ANZEIGE Ridley TEST: NOAH SL – TECHNISCH NICHT ZU TOPPEN Das Ridley Noah hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Als es 2007 die Nachfolge des Damocles antrat, war es als maximal steifes Sprinterrad konzipiert – prompt gewann Robbie McEwen damit eine Tour-Etappe und diverse andere Rennen. Benannt nach dem ältesten Sohn von Ridley-Gründer Jochim Aerts, wurde das Rad mit dem charakteristischen Sitzdom immer weiterentwickelt: Ab 2009 kamen nach und nach Aero-Features wie die „Split Fork“ und die rauen „F-Surfaces“ hinzu; beim Noah Fast von 2013 waren die Felgenbremsen in Gabel und Hinterbau integriert. 2018 brachte das Noah SL dann eine teilweise Neuausrichtung. Zunächst einmal verschwand der unpraktische Sitzdom, dann wurde die Aerodynamik optimiert: Beim aktuellen Modell sollen kleine Rinnen an Gabel, Steuer - und Unterrohr Mikroturbulenzen beruhigen („F-Surface Plus“); der Gabel - kopf ist nun integriert und mit der typischen Abrisskante am Unterrohr kombiniert. Außerdem reduzieren „F-Wings“ neuerdings den Luftwiderstand an den Gabelenden. Mit Carbon-Cockpit und komplett integrierten Leitungen wirkt das Rad nun noch aufgeräumter. Procycling fuhr das Ridley Noah Fast bei widrigsten Witterungsbedingungen über Teile des Kurses von Lüttich–Bastogne–Lüttich – 135 Kilometer und 2.300 Höhenmeter mit Dauerregen, Schneeregen und Hagelschauern. Eigentlich kein Terrain für ein Aero-Rad, doch die Qualitäten des Noah SL waren vom ersten Kilometer an spürbar: Wer eine konventionelle Rennmaschine gewohnt ist, wird überrascht sein angesichts der Leichtigkeit, mit der dieses Rad Fahrt aufnimmt und mit der man ein deutlich schnelle - res Tempo halten kann. Dabei vereint das Ridley eine hohe Laufruhe mit angenehmer Handlichkeit – in der Abfahrt liegt es sicher auf der Straße, und bergauf im Wiegetritt lässt es sich mit leichter Hand bewegen. Mit einem Gewicht um 7,5 Kilo ist es hier ohnehin sehr gut dabei. Auf dem regennassen Asphalt der Ardennen bewährt sich auch die erstklassige Ausstattung: Die Vittoria-Baumwollreifen rollen weich ab und bieten optimalen Nässegrip; Campagnolos Scheibenbremsen verzögern extrem stark, lassen sich dabei aber sehr gut dosieren. Ebenfalls auffällig hoch ist der Komfort – hart muss ein Aero-Renner nicht mehr sein. In der Spitzenausstattung mit Super Record 12-fach EPS (inklusive 32er-Rettungsring, der an der Redoute ein Segen war) und Carbonlaufrädern liegt das Noah bei 10.499 Euro (Rahmenset: 4.499 Euro); dafür erhält man aber auch eine Rennmaschine, die technisch und funktionell derzeit nicht zu toppen ist. www.ridley-bikes.com © Caspar Gebel SEPTEMBER 2019 | PROCYCLING 19