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Procycling 02.19

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INSIDER RICK ZABEL WIR

INSIDER RICK ZABEL WIR SIND ALLE TOP MOTIVIERT! Der Katusha-Alpecin-Profi berichtet von der Teampräsentation und seinem Wintertraining. Aufgezeichnet von Werner Müller-Schell, © Jojo Harper/Team Katusha-Alpecin (Porträt), Kathrin Schafbauer Nur noch wenige Tage, dann fällt der erste Startschuss. Nach den ruhigen Monaten der Offseason jucken nicht nur bei mir, sondern bei jedem Profi im Peloton die Beine. Endlich wieder Rennluft schnuppern, endlich das zeigen, woran man über den Winter gearbeitet hat. In dieser Kolumne will ich mit euch gemeinsam auf meinen Radwinter zurück- und gleichzeitig auf mein Rennprogramm für das Frühjahr vorausschauen. Das Wintertraining 2018/19 begann für mich direkt mit einem Rückschlag. Allerdings einem, der nicht so schwerwiegend war, wie anfangs gedacht: Denn nachdem ich Anfang November beim Training gestürzt war und mir einen Schlüsselbeinbruch zugezogen hatte, saß ich bereits drei Wochen später wieder auf dem Rad – genau richtig für einen enorm trainingsintensiven Dezember. Dank zweier perfekter Wochen auf Mallorca und zwei weiterer guter Wochen in der Heimat sammelte ich bis zum Jahresende noch einmal knapp 3.000 Kilometer – und legte dabei die Basis für eine hoffentlich erfolgreiche Saison 2019. 2019 soll schließlich wesentlich besser laufen als das enttäuschende Jahr 2018 – das geht nicht nur mir, sondern uns allen im Team Katu sha-Alpecin so. Letztes Jahr war sicher nicht das, was wir von uns allen erwartet haben. Entsprechend viel Druck macht sich nun jeder Fahrer, es in den kommenden zwölf Monaten besser zu machen. Das konnte man nicht nur bei der Teampräsentation am 7. Dezember in Koblenz, sondern auch im Teamtrainingslager direkt im Anschluss spüren: Viele Fahrer kamen wesentlich fitter ins Camp als noch im letzten Jahr – und auch unsere Neuverpflichtungen haben sich bereits gut „LETZTES JAHR WAR SICHER NICHT DAS, WAS WIR VON UNS ALLEN ERWARTET HABEN. ENTSPRECHEND VIEL DRUCK MACHT SICH NUN JEDER FAHRER, ES 2019 BESSER ZU MACHEN.“ eingefügt: Unter anderem sind der belgische Klassiker-Spezialist Jens Debusschere, der spanische Bergfahrer Daniel Navarro und das portugiesische Talent Ruben Guerreiro neu im Team. Mit 24 Fahrern ist unser Kader zwar etwas kleiner als im vergangenen Jahr – dafür stimmt aber die Qualität. Das liegt nicht zuletzt daran, dass auch im Management bei Katusha- Alpecin über den Winter einiges verändert wurde. So stieß unter anderem der Belgier Dirk Demol neu zur Sportlichen Leitung hinzu und mein Vater ergänzt die Sportliche Leitung als Performance Manager. Letzteres wird dabei gerade für mich spannend werden: Auf diesem Level haben mein Vater und ich im Laufe meiner Karriere als Radprofi noch Am 7. Dezember fand die Teampräsentation von Katusha-Alpecin statt. Auch 2019 wird Rick Zabel (Mitte) wieder oft gemeinsam mit Marcel Kittel (2. v. li. mit Mikrofon) ins Rennen gehen. nie zusammengearbeitet und ich kann sicherlich von seiner sportlichen Expertise sehr profitieren. Nichtsdestotrotz weiß ich aber auch jetzt schon, dass wir nicht immer einer Meinung sein werden – wie das eben bei Vater und Sohn so ist. Mein persönlicher Startschuss für die Rennsaison 2019 wird am 31. Januar bei der Mallorca Challenge fallen. Danach werde ich im Februar mehrere Rennen in Spanien bestreiten, ehe mit der Abu Dhabi Tour Ende Februar die WorldTour für mich beginnt. Im Anschluss werde ich Paris–Nizza und dann die gesamten Klassiker – von Mailand– San Remo bis Paris–Roubaix – fahren. Es geht also direkt mit Vollgas los – nach der langen Winterpause bin ich für den ersten Rennblock aber hoch motiviert. Geboren am 7. Dezember 1993, zog es den Sohn von Erik Zabel schon früh zum Radsport. Nach guten Platzierungen bei den Junioren wechselte er 2012 zum Rabobank Development Team. 2014 wurde Rick Zabel Profi bei BMC und fuhr drei Jahre bei der US-amerikanischen Equipe. 2017 wechselte er zu Katusha- Alpecin und bestritt erstmals die Tour de France und die Straßen-WM. 14 PROCYCLING | FEBRUAR 2019

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